Der sexuelle Reaktionszyklus beim Menschen: vom Verlangen zur Lust

Der sexuelle Reaktionszyklus beim Menschen: vom Verlangen zur Lust

Verlangen, sexuelle Erregung, Orgasmus: Was passiert eigentlich im Körper und im Gehirn, wenn die Lust geweckt wird? Louise Paitel, unsere Lieblingssexualtherapeutin erklärt uns die Mechanismen des sexuellen Reaktionszyklus und hilft uns auf diese Weise, unsere Sexualität und die Dynamik unserer Lust besser zu verstehen.

Der sexuelle Reaktionszyklus beim Menschen lässt sich nicht auf einen einfachen biologischen Reflex reduzieren. Es ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Gehirn, Hormonen, Nervensystem und der persönlichen Geschichte und Beziehungsvergangenheit jedes Einzelnen. Die sexuelle Reaktion zu verstehen bedeutet, sich damit auseinanderzusetzen, wie Körper und Geist durch Verlangen, sexuelle Erregung und Lust miteinander kommunizieren.

Eine Definition

Der sexuelle Reaktionszyklus beim Menschen umfasst alle physiologischen und psychologischen Veränderungen, die während der Erregungsphase, der Plateauphase, der Orgasmusphase und der anschließenden Rückbildungsphase auftreten. Dabei werden neuronale Netzwerke, Hormonsysteme, vaskuläre und muskuläre Mechanismen, aber auch emotionale, kognitive und kontextuelle Faktoren mobilisiert. Die sexuelle Reaktion ist sowohl eine subjektive Erfahrung als auch ein universelles physiologisches Phänomen. Der wissenschaftliche Ansatz des sexuellen Reaktionszyklus ist das Ergebnis jahrzehntelanger Forschung und beeinflusst nicht nur unsere Definition und unser Verständnis von Sexualität, sondern auch die Behandlung sexueller Funktionsstörungen (Masters & Johnson, 1966; Kaplan, 1979; Basson, 2001).

"Wer sich mit den Mechanismen des sexuellen Reaktionszyklus auseinandersetzt, versteht auch die Reaktionen des menschlichen Körpers auf erotische Reize besser, und zwar unabhängig davon, ob diese Kopf oder Körper ansprechen. In einem zweiten Schritt geht es darum, sich mit der eigenen sexuellen Reaktion vertraut zu machen: Wie kann man das eigene Verlangen aufrechterhalten? Welche Reize sprechen uns an? Wie kann man die Plateauphase verlängern oder verkürzen? Und wie löst man einen Orgasmus aus? Wenn Sexualität nicht alleine gelebt wird, besteht der nächste Schritt darin, in der Beziehung über die eigenen sexuellen Funktionsweisen zu sprechen und so eine Art Anleitung zur Lust zu geben, um die Zärtlichkeiten entsprechend anpassen zu können." - Louise PAITEL, Psychologin, Sexualwissenschaftlerin und Forscherin an der Universität Côte d’Azur in Nizza (Frankreich). -

Der Beitrag von Masters und Johnson: eine wissenschaftliche Revolution

In den 1950er Jahren ist Sexualität in den Vereinigten Staaten nach wie vor ein weitgehend tabuisiertes Thema, auch in akademischen Kreisen. Sexualität wird damals anhand von Befragungen (insbesondere denen von Alfred Kinsey), Tierbeobachtungen oder psychoanalytischen Spekulationen untersucht. Bis der Gynäkologe William Masters etwas anderes vorschlägt, nämlich die direkte Beobachtung der körperlichen Reaktionen des Menschen während der sexuellen Aktivität.

Der sehr gründlich und methodisch arbeitende Klinikarzt erhält 1957 die – diskrete – Genehmigung, ein Forschungsprogramm zur Physiologie der menschlichen Sexualität durchzuführen. Er stellt mit Virginia Johnson eine Assistentin ein, die über entscheidende Eigenschaften verfügt: Beobachtungsgabe, soziale Intelligenz und die Fähigkeit, den Teilnehmenden in einem heiklen Kontext ein gutes Gefühl zu vermitteln. Die beiden ergänzen sich auf Anhieb hervorragend.

Zwischen 1957 und Mitte der 1960er Jahre rekrutieren sie Hunderte von freiwilligen Männern und Frauen, die sich bereit erklären, an Beobachtungen im Labor teilzunehmen. Insgesamt analysieren Masters und Johnson Tausende von sexuellen Reaktionszyklen mithilfe von Elektrokardiogrammen, Blutdruck- und Atemfrequenzmessungen, Messungen der Durchblutung im Intimbereich, Foto- und Filmgeräten und sogar einem transparenten Plexiglasgerät mit dem Kosenamen „Ulysses”, um die Lubrikation sowie die Kontraktionen der Vagina und der Gebärmutter in vivo beobachten zu können.

Während die Teilnehmenden in einer kontrollierten und sicheren Umgebung masturbieren oder Geschlechtsverkehr haben, zeichnen die Forscher ihre physiologischen Daten auf. Sie entdecken und beschreiben dann eine relativ stereotype physiologische Abfolge, die in vier Phasen unterteilt ist: Erregung, Plateau, Orgasmus, Rückbildung (Masters & Johnson, 1966) - mit bahnbrechender Wirkung: Männer und Frauen durchlaufen trotz unterschiedlicher anatomischer Merkmale dieselben großen physiologischen Phasen.

Die Beobachtungen zeigen insbesondere, dass die Klitoris eine zentrale Rolle bei der sexuellen Reaktion der Frau spielt und dass alle weiblichen Orgasmen mit rhythmischen Kontraktionen des äußeren Drittels der Vagina einhergehen (bislang ging man davon aus, dass es unterschiedliche klitorale und vaginale Orgasmen gibt). Sie stellen auch die gesteigerte Durchblutung im Intimbereich als zentralen Mechanismus der sexuellen Reaktion fest und heben die allgemeine verstärkte Muskelspannung (Myotonie), die männliche Refraktärphase und die Fähigkeit einiger Frauen, multiple Orgasmen zu haben, hervor. Ihr Ansatz verwandelt Sexualität in ein beobachtbares biologisches Phänomen und nicht in ein moralisches oder theoretisches Konzept.

Mit ihrem Vier-Phasen-Modell markieren die bahnbrechenden Arbeiten von Masters und Johnson einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Sexualwissenschaft. Seitdem haben andere Forscherinnen und Forscher diesen Ansatz erweitert, insbesondere Helen Kaplan (Kaplan, 1979) und Rosemary Basson (Basson, 2001, 2002), indem sie die Dimension des Verlangens und die Komplexität der weiblichen Erfahrung einbezogen haben.

Der sexuelle Reaktionszyklus nach Masters und Johnson

Hier eine nicht vollständige Zusammenfassung der vier Phasen, die von den beiden Forschern beobachtet wurden:

1. Erregungsphase

Die Erregungsphase entspricht dem Beginn der sexuellen Aktivierung. Bei Frauen kommt es zum Anschwellen der Vulva, einer vaginalen Lubrikation durch Transsudation und einer Erektion der Klitoris. Bei Männern kommt es zu einer Vergrößerung des Hodenvolumens, einer Erektion des Penis durch das Anschwellen der Schwellkörper und möglicherweise zu einer präejakulatorischen Sekretion. Bei beiden Geschlechtern beschleunigt sich der Herzschlag, der Blutdruck steigt und die Muskeln ziehen sich zusammen (Beginn der Myotonie). Diese Phase kann durch sensorische (Sehen, Riechen, Hören, Tasten ...), kognitive oder relationale Reize ausgelöst werden.

2. Plateauphase

Die Plateauphase entspricht einer Intensivierung der Erregung. Bei der Frau verstärkt sich die Durchblutung im Intimbereich und die Klitoris zieht sich teilweise unter ihre Vorhaut zurück. Das äußere Drittel der Vagina zieht sich zusammen, während der innere Teil anschwillt und an Volumen zunimmt. Beim Mann stabilisiert sich die Erektion, die Hoden erreichen ihr maximales Volumen und ziehen sich nach oben, und die Ejakulation wird vorbereitet. Die kardiovaskulären Parameter erreichen Werte, die mit mäßiger bis intensiver körperlicher Anstrengung vergleichbar sind. Diese Phase bereitet den Körper auf den Orgasmus vor.

3. Orgasmusphase

Die Orgasmusphase ist eine kurze, aber intensive Phase. Bei Männern kommt es dabei zur Ejakulation und zum Ausstoßen des Spermas sowie zu Kontraktionen des Musculus bulbospongiosus. Bei Frauen sind rhythmische Kontraktionen des äußeren Drittels der Vagina und möglicherweise auch der Gebärmutter zu beobachten. Bei beiden Geschlechtern treten die Kontraktionen in Abständen von etwa 0,8 Sekunden auf, deren Geschwindigkeit und Intensität nach dem Orgasmus allmählich abnehmen (Masters & Johnson, 1966). Findet kein Orgasmus statt, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass keine Lust oder Befriedigung empfunden wird.

Die sexuelle Reaktion bei Frauen kann sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem, ob es zu einem, mehreren oder keinem Orgasmus kommt:

sexuelle Reaktionszyklus nach Masters und Johnson

Orgasm : Orgasmusphase

Plateau : Plateauphase

Excitement : Erregungsphase

Resolution : Rückbildungsphase

4. Rückbildungsphase

Die Rückbildungsphase entspricht der allmählichen Rückkehr zum Ausgangszustand. Beim Mann umfasst sie in der Regel eine Refraktärphase, die als vorübergehende Unfähigkeit definiert ist, trotz ausreichender Stimulation eine neue Erektion oder einen neuen Orgasmus zu erreichen. Ihre Dauer variiert je nach Alter und Gesundheitszustand erheblich. Bei Frauen tritt die Refraktärphase nicht systematisch auf. Einige Frauen können multiple Orgasmen ohne nennenswerten Verlust der Erregbarkeit erleben, während andere eine vorübergehende Phase postorgasmischer Empfindlichkeit beschreiben, die mit einer Refraktärphase vergleichbar ist (Levin, 2002; Levin, 2009).

Mit diesen Kenntnissen über den sexuellen Reaktionszyklus können vielen Patienten die Schuldgefühle genommen werden, da ihre Schwierigkeiten auf klar identifizierbaren physiologischen Grundlagen beruhen. Dennoch spiegelt der Zyklus mit den Phasen Erregung, Plateau, Orgasmus und Rückbildung nicht immer die emotionale Vielfalt der sexuellen Erfahrungen wider. Das 4-Phasen-Modell wurde daher durch andere zeitgenössische Modelle ergänzt, die darauf verweisen, dass Sexualität eher zirkulär als linear ist.

Das Modell von Kaplan: das sexuelle Begehren als Ausgangspunkt

1979 erarbeitete Helen Kaplan ein dreistufiges Modell mit den Phasen Begehren, Erregung und Orgasmus. Sie betonte, dass das Begehren weitgehend von psychologischen Faktoren (Selbstbild, Emotionen, Leistungsangst usw.) und kontextuellen Faktoren (Beziehung, Konflikte, Kultur usw.) beeinflusst wird und nicht nur vom Hormonsystem oder physiologischen Reflexen (Kaplan, 1979).

Wenn man die Phase des Begehrens in die von Masters und Johnson festgelegten Phasen einbezieht, sieht die durchschnittliche Kurve der menschlichen sexuellen Reaktion wie folgt aus:

Das Modell von Kaplan

Intensité de l'excitation : Intensität der Erregung

Seuil de déclenchement de l'orgasme : Orgasmusschwelle

Désir  : Begehren

Excitation : Erregung

Plateau : Plateau

Orgasme : Orgasmus

Résolution : Rückbildung

Das Modell von Kaplan hat sich in der klinischen Praxis als besonders hilfreich erwiesen, um Störungen des hypoaktiven sexuellen Verlangens zu verstehen. Tatsächlich kann die sexuelle Reaktion durch den Kontext und die Qualität der Beziehung beeinflusst werden, da das Begehren oft Teil einer Beziehungsdynamik ist. So kann emotionale Intimität in der Partnerschaft ein ebenso starker Auslöser sein wie körperliche Stimulation.

Darüber hinaus sind Begehren und Erregung zwei unterschiedliche Prozesse: Man kann Begehren empfinden, ohne dass der Körper sofort darauf reagiert, und umgekehrt kann der Körper reagieren, ohne dass der Kopf vollständig vom Begehren eingenommen ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei manchen Menschen das Begehren der sexuellen Erregung vorausgeht, bei anderen ist es umgekehrt. Bei Männern beispielsweise ist eine Erektion in der Regel ein Indikator für subjektive Erregung, sie kann aber auch ein Reflex sein (insbesondere die nächtliche Erektion während der REM-Schlafphasen). Ebenso kann bei Frauen eine vaginale Lubrikation ohne subjektives Erregungsgefühl auftreten, was auf eine mögliche Diskrepanz zwischen der physiologischen Reaktion und der psychologischen Erfahrung hindeutet (Levin, 2009).

Das zirkuläre Modell von Basson: eine weibliche Perspektive

In den 2000er Jahren stellte Rosemary Basson ein zirkuläres Modell der weiblichen sexuellen Reaktion vor (Basson, 2001, 2002). Nach diesem Modell ist das Begehren bei Frauen nicht immer spontan. Es kann auch als Reaktion auf eine Stimulation in einem positiven Beziehungskontext entstehen. Ihrer Meinung nach kann sexuelles Begehren also reaktiv sein. Darüber hinaus hängt die sexuelle Befriedigung nicht nur vom Orgasmus ab, da auch der Beziehungskontext eine entscheidende Rolle spielt. Dieses Modell hat das Verständnis von weiblicher Lust und sexuellen Störungen bei der Frau tiefgreifend beeinflusst.

Modell für die sexuelle Reaktion bei Frauen

Besoin d'intimité: Wunsch nach Nähe

Motivations sexuelles ou non sexuelles - Motivation für sexuelle oder nicht sexuelle Aktivitäten

Recherche sexuelle et réceptivité à celle-ci: Suche nach und sexueller Stimulation und Bereitschaft dafür

Expériences sexuelles Orgasme (Plaisir et Satisfaction): Sexuelle Erfahrungen Orgasmus (Lust und Befriedigung)

Facteurs inhibiteurs: Hemmende Faktoren

Satisfaction émotionelle et physique: Emotionale und physische Erfüllung

Contexte Relationnel et Emotionnel: Beziehungsbezogener und emotionaler Kontext

Désir sexuel: Sexuelles Verlangen

Excitation Satisfaction sexuelle: Erregung und Befriedigung

Facteurs Facilitateurs: Fördernde Faktoren

Réceptivité: Bereitschaft

Das zirkuläre Modell von Basson

Die physiologischen Grundlagen der sexuellen Reaktion

Die Modelle der sexuellen Reaktion haben die Klassifizierung sexueller Funktionsstörungen strukturiert, wie beispielsweise Störungen auf der Ebene des Begehrens, der Erregung, der Erektion oder der Lubrikation, des Orgasmus usw. Kenntnisse über die neurobiologischen Mechanismen (Rowland, 2006; Meston & Frohlich, 2000) ermöglichen es auch, organische Ursachen (neurologische, endokrine, vaskuläre ...) von psychologischen Ursachen (Angst, Depression, Trauma ...) und Beziehungsursachen (mangelnde Erfahrung, Meinungsverschiedenheiten, Unausgesprochenes, Eheprobleme ...) zu unterscheiden.

Auf neuroendokrinologischer Ebene geht der Orgasmus mit der Ausschüttung von Oxytocin, einem Anstieg des Prolaktinspiegels und einer intensiven Aktivierung der Belohnungszentren einher. So spielen die dopaminergen Kreisläufe eine Schlüsselrolle für das sexuelle Verlangen und die sexuelle Motivation. Die Refraktärphase ist ebenfalls mit dopaminergen und serotonergen Veränderungen verbunden (Levin, 2009; Seizert, 2018). Ebenso können Serotonin und Prolaktin eine hemmende Wirkung auf bestimmte Phasen der sexuellen Reaktion ausüben (Seizert, 2018; Rowland, 2006).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass folgende Sexualhormone die sexuelle Reaktion beeinflussen:

  • Testosteron: spielt eine Rolle für das Begehren bei Männern und Frauen (Meyer, 2016)
  • Östrogene: sind entscheidend für die vaginale Trophik und Lubrikation
  • Oxytocin: ist wichtig für den Orgasmus und das Gefühl der Zuneigung
  • Prolaktin: wird mit der postorgasmischen sexuellen Sättigung verbunden (Meston & Frohlich, 2000), die insbesondere während der Stillzeit bei Frauen auftritt

Diese Systeme stehen in ständiger Wechselwirkung mit psychologischen und zwischenmenschlichen Aspekten, weshalb die Sexualwissenschaft manchmal sagt, dass das wichtigste Sexualorgan … das Gehirn ist!

Das Vier-Phasen-Modell von Masters und Johnson legte zwar die wissenschaftlichen Grundlagen für das Verständnis der menschlichen sexuellen Reaktion, doch spätere Arbeiten haben gezeigt, dass Sexualität nicht immer einem linearen Verlauf folgt. Tatsächlich kann es zum Beispiel sein, dass das Begehren erst nach Beginn der sexuellen Erregung auftritt, dass ein Orgasmus nicht unbedingt angestrebt wird oder dass die Befriedigung trotz dessen Ausbleibens maximal sein kann ...

Darüber hinaus umfassen sexuelle Erfahrungen sowohl sensorische als auch emotionale, psychologische und identitätsbezogene Dimensionen, die über den strengen Rahmen der Physiologie hinausgehen. Spontanes oder reaktives Verlangen, der Beziehungskontext und die ständige Interaktion zwischen Gehirn, Hormonen und Emotionen spielen eine wichtige Rolle im sexuellen Reaktionszyklus. Die Modelle sind also beschreibend und nicht normativ, und Variabilität ist in der Sexualität die Regel. Häufigkeit, Intensität, Dauer und Modalitäten variieren je nach Individuum, Alter, Kontext und Gesundheit. Es ist vor allem wichtig, sich mit der eigenen sexuellen Reaktion und der des Partners oder der Partnerin auseinanderzusetzen, um sich bestmöglich an die Bedürfnisse jedes Einzelnen anzupassen.

Dieser Artikel wurde von Louise PAITEL verfasst, einer Psychologin und Sexualwissenschaftlerin und Forscherin an der Universität Côte d'Azur in Nizza. Sie unterstützt LOVE AND VIBES bei der Redaktion mit ihrem wissenschaftlichen und wohlwollenden Ansatz der Sexualität.

Literaturangaben

  • Basson, R. (2001). Human sex-response cycles. Journal of Sex & Marital Therapy, 27(1), 33–43.
  • Basson, R. (2002). Female sexual dysfunctions: The new models. Journal of Sex & Marital Therapy, 28(Suppl. 1), 1–10.
  • Kaplan, H. S. (1979). Disorders of sexual desire and other new concepts and techniques in sex therapy. Brunner/Mazel.
  • Levin, R. J. (2002). The physiology of sexual arousal in the human female. Archives of Sexual Behavior, 31(5), 405–411.
  • Levin, R. J. (2009). Revisiting post-ejaculation refractory time—What we know and what we do not know in males and in females. The Journal of Sexual Medicine, 6(9), 2376–2389.
  • Masters, W. H., & Johnson, V. E. (1966). Human sexual response. Little, Brown and Company.
  • Meston, C. M., & Frohlich, P. F. (2000). The neurobiology of sexual function. Archives of General Psychiatry, 57(11), 1012–1030.
  • Meyer, P. (2016), Place de la testostérone dans le trouble du désir sexuel hypoactif chez la femme, Revue Medicale Suisse, 12, 510, 540–543.
  • Rowland, D. L. (2006). Neurobiology of sexual response in men and women. Current Sexual Health Reports, 3(2), 64–70.
  • Seizert, C. A. (2018). The neurobiology of the male sexual refractory period. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 92, 350-377.