Élise Virolleaud

Pflegekraft, Sexualtherapeutin und Gesundheitsmediatorin

Elise Virolleaud Infirmière diplômée d'État

Élise Virolleaud ist Pflegekraft, Sexualtherapeutin und Gesundheitsmediatorin mit den Schwerpunkten sexuelle Gesundheit, Sexual- und Partnerschaftsberatung sowie Risikominderung.

Schon sehr früh in ihrer Laufbahn begann sie, sich für sexuelle Gesundheit zu interessieren, ein Thema, das in ihrer Berufsausbildung in der Pflege noch kaum behandelt wurde. Diese Erkenntnis veranlasste sie 2021, sich für den interuniversitären Studiengang der Sexualwissenschaften in Marseille zu interessieren. 2024 schloss sie ihr Studium ab.

Heute arbeitet sie als Gesundheitsmediatorin in Marseille. In einer Anlaufstelle für Jugendliche berät und begleitet sie junge Erwachsene im Rahmen von Einzelgesprächen, konzipiert und leitet Aufklärungsmaßnahmen zu Themen rund um Partnerschaft, Lust und Liebe und betreut verschiedene Zielgruppen. Bei ihrer Arbeit sind ihr Selbstbestimmung, ein offenes Ohr und der Zugang zu fundierten und wertfreien Informationen wichtig, um es Betroffenen zu ermöglichen, eine fundierte Entscheidung für sich selbst treffen zu können.

Mehrere Jahre lang engagierte sie sich ehrenamtlich in einem Verein, der sich für Risikominderung und Prävention in der Partyszene einsetzt, und trug insbesondere dazu bei, dass sexistische und sexuelle Gewalt als zentrales Risiko anerkannt wurde – ein Ansatz, der heute ihre gesamte berufliche Praxis prägt.

Ihre Fachgebiete und Interessen umfassen insbesondere sexuelle Gesundheit, Gesundheitsmediation, Risikominderung, Prävention von sexistischer und sexueller Gewalt sowie die Begleitung und Betreuung von Zielgruppen, die von vielen anderen häufig übersehen werden. Fragen zur sexuellen Gesundheit betrachtet sie aus einer inklusiven, queeren und feministischen Perspektive.

Im Rahmen ihrer Partnerschaft mit LOVE AND VIBES wirkt sie an der Erstellung und Freigabe von Inhalten für eine erwachsene Zielgruppe mit, die zum intimen Wohlbefinden und zur sexuellen Gesundheit informieren und begleiten sollen. Dabei stützt sie sich auf einen pädagogischen und inklusiven Ansatz, der auf den verfügbaren wissenschaftlichen und fachlichen Erkenntnissen basiert.