Ich bin eine Frau und ich stehe auf Pornos

Veröffentlicht am 1. März 2020 von Laura

Mit der Verbreitung von Porno und Sex im Internet wird es immer einfacher, sich überall und jederzeit erotische Filme anzusehen. Das gilt natürlich auch für Frauen. Einer französischen Studie aus dem Jahr 2019 zufolge waren 47 % der Frauen bereits auf frei zugänglichen Porno-Seiten unterwegs. Zum Vergleich: Im Jahr 2006 lag die Zahl noch bei nur 4 %. 

Nun stellt sich also die Frage, was sich innerhalb eines Jahrzehnts geändert hat. In diesem Fall scheint es offensichtlich, dass ein Umdenken stattgefunden hat. Die Frauen leben ihre Sexualität heutzutage viel eher aus. Sie sprechen offener über die weibliche Masturbation, schauen kostenlose Pornos im Netz und stehen offen zu ihren sexuellen Wünschen und Fantasien.

Warum Frauen Pornos mögen

Es gibt mehrere Gründe, weshalb Frauen gerne Pornos schauen.

1.    Ein Sexfilm weckt die eigene Lust und fördert die Libido.
2.    Mit einem Porno kann man die eigenen sexuellen Fantasien und Wunschträume ausleben.
3.    Beim Ansehen eines erotischen Films können eigenen Hemmungen abgebaut werden.
4.    Mit einem Sexfilm können Sie neue Stellungen kennenlernen.

Die bei Frauen beliebtesten Sexfilme

Frauen stehen eher auf Amateur-Pornos, als auf professionell gedrehte Sexfilme, denn in Amateurfilmen steht die realistische Darstellung im Vordergrund. Den Frauen geht es dabei vor allem darum, wie die weibliche Lust dargestellt wird. Frauen, die offensichtlich vor der laufenden Kamera einen Orgasmus simulieren, sind für andere Frauen einfach nicht so spannend anzusehen. 

Frauen mögen auch die sexuelle Vielfalt im Porno. Daher schauen heterosexuelle Frauen auch sehr gerne Pornos mit Lesben. Im Gegensatz zu Männern konzentrieren sich die Frauen weniger auf den Penetrationssex. Sie stehen auf Sinnlichkeit und Erotik und möchten das auch in den Sexfilmen sehen, die sie anschauen. 

Pornos und Sexfilme bergen natürlich auch Gefahren. Und das betrifft leider auch die Frauen. Denn auch das weibliche Geschlecht kann süchtig nach Pornos werden. Einer deutschen Studie zufolge, bei der insgesamt 485 Frauen befragt wurden, leiden 3 % der Frauen unter einer Sucht nach Sexfilmen und Pornos

Frauen, die ihre Männer dominieren

Ein Teil der Frauen, die gerne Pornos schauen, stehen auf die Unterwerfung ihres Partners. Gerade wenn dieser Wunsch nach sexueller Dominanz im wahren Sexleben nicht ausgelebt werden kann, zum Beispiel weil der Partner darauf keine Lust hat, ist ein Porno eine gute Möglichkeit, um diese sexuelle Seite wenigstens als Zuschauer zu erleben.

Sexuelle Unterwerfung durch unterschiedliche Sexstellungen

Frauen können ihre männlichen Partner sexuell unterwerfen, indem unterschiedliche Stellungen ausprobiert werden. In einigen Kamasutra-Stellungen zum Beispiel übernimmt die Frau sexuell gesehen die Kontrolle. In diesen Positionen ist die Frau meist oben, gibt den Rhythmus vor und legt selber fest, wie schnell und wie tief es sein soll. Beim Oralsex ist es etwas anders. Beim klassischen Blowjob hat die Frau meist keine andere Wahl, als vor dem Mann niederzuknien und ihn mit Mund, Lippen und Zunge zu verwöhnen. Aber einige Frauen nehmen es mit Humor und behaupten, mit einem Blowjob bekämen sie alles, was sie wollen! 

Femdom – was ist das?

Der Begriff Femdom ist noch nicht sehr weit verbreitet. Die Idee, die dahintersteht, ist vielen aber bekannt, denn sie nährt viele sexuelle Fantasien. Der Begriff Femdom setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „female domination“ zusammen und steht für die Dominanz durch die Frau. Es geht darum, dass die Frau sexuell die Kontrolle übernimmt und den eigenen Partner sexuell unterwirft. Wenn Sie Dominanz und Unterwerfung hören, denken Sie wahrscheinlich sofort an BDSM-Sexpraktiken, Fesselspiele und Züchtigungen mit der Riemenpeitsche. Beim Femdom übernimmt die Frau den dominanten Part und unterwirft vielleicht sogar als Domina den Mann, der sich zum Beispiel als Lustsklave seiner Partnerin unterwirft. 

Die Femdom-Sexpraktiken, bei denen die Frau den aktiven Part übernimmt

Es gibt unterschiedliche Femdom-Sexpraktiken, bei denen die Frau sich holt, was sie möchte:

- Beim Facesitting zum Beispiel setzt sich die Frau auf das Gesicht ihres Partners. Dadurch zwingt sie ihn, ihr einen Cunnilingus zu schenken. 
- Beim Fesseln kann die Frau ihren Partner mit unterschiedlichen Sexspielzeugen und erotischen Accessoires unterwerfen. Sie kann ihn zum Beispiel mit einem BDSM-Seil fixieren, ihn zwingen, einen Keuschheitsgürtel für Männer zu tragen oder ihn mit einem SM-Halsband an die Leine nehmen.
- Beim Pegging penetriert die Frau den Mann mit einem Umschnalldildo anal. Mit dieser Sexpraktik erleben Sie einen echten erotischen Rollentausch. Der Strapon-Dildo verleiht der Frau die Möglichkeit, den Mann auch einmal zu penetrieren. Wenn die Frau auf die Befriedigung der eigenen Lust nicht verzichten will, kann ein Doppeldildo helfen. Die Frau trägt dabei die eine Seite des Dildos in der Vagina. Für Männer ist die anale Penetration mit einem Umschnalldildo sehr lustvoll, da dabei die Prostata stimuliert wird.